Bild vom Konzertplakat
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Die sogenannte »Glashütter Passion“, benannt nach dem Fundort des Werkes im Kantorei-Archiv der Stadt Glashütte im Osterzgebirge, entstand vermutlich kurz vor 1700. Der Komponist ist unbekannt. Noch ganz im Stil von Heinrich Schütz komponiert, steht das Werk in der reformatorischen Tradition Martin Luthers und Johann Walters. Es ist als sogenannte Choralpassion konzipiert. In ihrer Abfolge von solistisch vorgetragenem Passionsbericht und den fünfstimmigen Chören wird die Glashütter Passion dem eigenen liturgischen Gepräge und der Stimmung des Karfreitags durch ihre Schlichtheit in besonderer Weise gerecht.
Dieses Gemeinschaftsprojekt der Roßweiner und Leisniger Kantoreien wird am frühen Nachmittag des Karfreitags in Roßwein und um 17.00 Uhr in der Leisniger Matthäikirche musiziert.
Herzliche Einladung!